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  • Das Berufsbild

    Das Berufsbild der Maler und Lackierer hat sich im Laufe der Jahre stark gewandelt.Es geht schon lange über das Tapezieren und Wände anpinseln heraus.

    Mit Farbe zu arbeiten heißt ein kreatives Gespür für die Materie zu haben, Trends rechtzeitig zu erkennen und vorallen Dingen das handwerkliche Geschick sinnvoll einzusetzen.

    Vom zeichnerischen Entwerfen mit Bleistift und Malkasten, immer mehr am Computer über die Vorbereitung des vorhandenen Untergrunds, das Analysieren der gegebenen Situation, bis zum Auswählen umweltgerechter und adequater, kundengerechter Arbeitsmaterialien. Der Umgang mit dem Kunden und Architekten, die Kommunikation unter den Kollegen, das dreidimensionale Denken für die Innenraumgestaltung, sowie die Liebe zum Detail, Perfektion im handwerklichen Können, sind Voraussetzungen, die jeder Maler- und Lackierer mit sich bringen soll.

     

    Anforderungen und Ausbildungsweg

    Wer Maler- und Lackierer lernen will, sollte technisches Verständnis und handwerkliches Geschick mitbringen sowie die Hauptschule abgeschlossen haben. Kenntnisse im Rechnen, Zeichnen, Raumlehre sowie Farbensinn sind von Vorteil.

    In einer dreijährige praktische wie theoretische Ausbildung in Betrieb wie an der Berufschule werden erlernt:

    Grundkenntnissse der physikalischen und chemischen Vorgänge bei Maler- und Lackiererarbeiten. Grundkenntnisse der Farben- und Formlehre einschließlich der Stilformen. Kenntnisse der Materialien, Hilfstoffe und der Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen. Grundkenntnisse der technischen und gesetzlichen Vorschriften zum Arbeits- und Unfallschutz. Ausführen von Vorarbeiten und Vorbereiten der Untergründe, Behandeln von Oberflächen, Entwerfen, Zeichnen, Malen und Kleben von Schriften, Zeichen, Schmuckformen und farbigen Darstellungen. Diese Ausbildung schließt mit der Gesellenprüfung ab.

    Für die Weiterbildung, die Spezialisierung und die Vorbereitung auf die Meisterprüfung stehen neben vielen Lehrgängen der Handwerksorganisation fast 30 Fach-, Meister- oder Fachhochschulen zur Wahl. Wer drei Jahre als Geselle gearbeitet und die notwendigen Lehrgänge durchlaufen hat, kann die Meisterprüfung ablegen.